Am Ende waren es Platz 5 im Zweier- und Platz 8 im Viererbob für Christopher Weber bei seiner Olympia-Premiere im koreanischen Pyeongchang. Dabei hatten der 26-jährige Anschieber und sein Pilot Johannes Lochner eigentlich auf Edelmetall spekuliert. Mit drei von fünf Weltcup-Siegen für das Team Lochner standen die Vorzeichen gut und tatsächlich sah es im Zweierbob zunächst so aus, als würde der Medaillentraum Realität werden. Lange lagen Weber und Lochner auf Bronze-Kurs, wurden letztendlich aber auf Platz 5 verdrängt. Auch im Viererbob erfüllten sich die Medaillenhoffnungen nicht. Das Team Lochner landete auf einem achten Platz.

Weber, der regelmäßig mit dem Team von PHYSIOMED zusammenarbeitet, zog nach seinem Wettkampf ein ernüchterndes Fazit: „Ich habe vor der Abreise nach Südkorea gesagt, dass ich hierhin fahre, um Medaillen zu holen. Also sind wir gescheitert-so hart das auch klingt. Das muss man sich im Nachhinein auch ehrlicherweise eingestehen, um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und es in der kommenden Saison besser zu machen. Dann möchten wir bei der Weltmeisterschaft natürlich wieder angreifen“, sagte er im Gespräch mit der Westfalenpost.

 

Trotzdem: Wir als PHYSIOMED-Team sind stolz auf Chris´herausragende Leistung bei seinen ersten Olympischen Spielen und bedanken uns herzlich für das Olympia-Trikot. Wir wünschen Christopher auf seinem Weg zur Weltmeisterschaft viel Glück und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit