Jetzt wo das Wetter besser wird und der Sport endlich wieder an Fahrt aufnimmt häufen sich auch wieder die Sportverletzungen im Bereich der Halswirbelsäule.Unsere Physiotherapeuten leisten wichtige Aufklärungsarbeit zum Schutz unserer Athleten, während sie an ihren lang ersehnten Sportsaisons teilnehmen, sowie eine umfassende Therapie zur Unterstützung der Genesung von erlittenen Verletzungen.

Eine der bekanntesten, aber oft weniger verstandenen Sportverletzungen ist die Gehirnerschütterung. Es gibt viele Mythen und Missverständnisse über Gehirnerschütterungen, aber sie können durch jeden Aufprall auf den Kopf, den Hals oder den Körper entstehen. Eine Gehirnerschütterung beginnt mit einer physischen Einwirkung und kann ein direkter Schlag auf den Kopf oder ein indirekter Schlag sein, wie z. B. der Abprall des Kopfes/Nackens bei einem Football-Tackling. Die offensichtlichen Schläge sind am einfachsten zu erkennen; die weniger offensichtlichen Schläge sind jedoch schwieriger zu erfassen und können dazu führen das manche Symptome nicht wahrgenommen werden.

Obwohl nicht alle Schläge zu einer Gehirnerschütterung führen, ist es wichtig, auf die Symptome einer Gehirnerschütterung zu achten. Eltern, Trainer und Mannschaftskameraden sollten über häufige Symptome aufgeklärt werden, um zu verhindern, dass der Sportler eine Verletzung durchspielt. Zu den Symptomen können gehören:

Kopfschmerzen
Schwindel
Müdigkeit
Nebliges Gefühl
Schwierigkeiten beim Denken
Ungleichgewicht
Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen
Verschwommenes oder doppeltes Sehen
Das Auftreten dieser Symptome kann sofort beginnen oder sich bis zu 24 Stunden verzögern.

Es ist außerdem wichtig, dass vor der Rückkehr zum Spiel eine gründliche Untersuchung durchgeführt wird, um auszuschließen, dass keine Verletzung vorliegt. Das Spielen durch eine mögliche Gehirnerschütterung hindurch oder das Fehlen von Gehirnerschütterungssymptomen insgesamt ist ein Sicherheitsrisiko und könnte die Rückkehr zum Sport verzögern. Denken Sie immer daran: „Wenn Sie Zweifel haben, setzen Sie kurz aus.“ Dies stellt sicher, dass der Sportler zunächst 24-48 Stunden ruht, um dem Körper und dem Gehirn die Möglichkeit zu geben, sich auszuruhen und zu heilen.

Während dieser Ruhephase sollte der Sportler geistige und visuelle Belastungen sowie übermäßige Aktivitäten vermeiden. Dazu gehört alles, was die Symptome verstärkt, z. B. Fernsehen, Videospiele und Arbeiten am Computer und/oder Telefon.

Die meisten Gehirnerschütterungen klingen innerhalb von 7-10 Tagen von selbst ab, aber ca. 15-20 % der Patienten zeigen anhaltende Symptome – vor allem Kopfschmerzen -, die das Ergebnis einer verzögerten Heilung sein können. Anfänglich hilft eine Ruhephase des Gehirns, um anhaltende Symptome und verlängerte Heilungszeiten zu verringern. Nach der anfänglichen Ruhephase ist es am besten, mit einer aktiven Erholung zu beginnen. Physikalische Therapie kann Athleten mit einem geeigneten Belastungsprogramm ausstatten, das für das Gehirn sicher ist.

Unsere Praxis bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, die auf die Rehabilitation von Gehirnerschütterungen spezialisiert sind und dabei helfen, die zugrunde liegende Ursache für die anhaltenden Symptome zu ermitteln. Jede umfassende Untersuchung konzentriert sich auf die häufigsten Faktoren, die zu einer verzögerten Heilung führen können, einschließlich der physiologischen Erholung (Ist Ihr Gehirn ausreichend geheilt, um Aktivität zu tolerieren) und der visuellen und vestibulären Beteiligung (Spielen Ihre Augen oder Innenohren eine Rolle bei Ihren Symptomen? Ist der Nacken beteiligt?).